Lemken übernimmt Hacktechnik-Hersteller Steketee

Der Landtechnikspezialist Lemken hat das niederländische Unternehmen Machinefabriek Steketee B.V. übernommen. Nach der Pflanzenschutzsparte baut Lemken damit sein Angebot um Geräte zur mechanischen Beikrautbekämpfung und kameragestützte Maschinenführung aus.

Lemken baut mit der Übernahme von Steketee sein Maschinenprogramm um Hacktechnik aus. (Fotos: Hersteller)
Lemken baut mit der Übernahme von Steketee sein Maschinenprogramm um Hacktechnik aus. (Fotos: Hersteller)
Mit Steketee hat Lemken auch die Rumptstad Bodenbearbeitungstechnik übernommen, nicht jedoch die Belüftungstechnik für Erntegut. Die Machinefabriek Steketee B.V. mit Sitz im niederländischen Stad aan’t Haringvliet ist mit knapp 50 Mitarbeitern ein Hersteller für Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung. Die eigens entwickelte Kameratechnik erleichtere dem Landwirt die präzise Maschinenführung und ermögliche das Hacken sowohl auf klassische Weise zwischen der Reihe, als auch zwischen den Früchten in der Reihe.

Lemken möchte gemeinsam mit Steketee den niederländischen Standort ausbauen und die Produktionskapazitäten erweitern. Dabei setzt das Unternehmen auf die Belegschaft vor Ort, die erhalten bleiben soll. Bei Entwicklung, Produktion und Vertrieb will das deutsche Familienunternehmen seine Ressourcen einbringen, um Steketee zu größeren Wachstumsschritten zu verhelfen. Die Markennamen Steketee und Rumptstad bleiben bis auf Weiteres bestehen.

Klaas Veerman (l.) war bisher Eigentümer und Geschäftsführer von Steketee. Die operative Geschäftsführung bei Steketee wird er nun zusammen Iljan Schouten (r.), Leiter der Lemken Business Unit Crop Care verantworten. Lemken-Geschäftsführer Anthony van der Ley (Mitte) baut mit der Übernahme das Lemken-Angebot aus.
Klaas Veerman (l.) war bisher Eigentümer und Geschäftsführer von Steketee. Die operative Geschäftsführung bei Steketee wird er nun zusammen Iljan Schouten (r.), Leiter der Lemken Business Unit Crop Care verantworten. Lemken-Geschäftsführer Anthony van der Ley (Mitte) baut mit der Übernahme das Lemken-Angebot aus.
Steketee-Geschäftsführer mit übernommen
Das freut vor allem Klaas Veerman, den ehemaligen Eigentümer und Geschäftsführer von Steketee: „Mir war bei dem Verkauf des Unternehmens besonders wichtig, dass meine Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behalten und wir uns wie bisher mit innovativen Ideen auf die aktuellen und künftigen Kundenwünsche fokussieren können. Die Lemken Produkt- und Unternehmensphilosophie haben mich davon überzeugt, dass wir die gleichen Ziele für die Zukunft verfolgen. Deshalb freut es mich umso mehr, dass ich die weitere Entwicklung von Steketee mit vorantreiben darf.“ Zusammen mit Iljan Schouten, Leiter der Lemken Business Unit Crop Care, wird Klaas Veerman weiterhin die operative Geschäftsführung bei Steketee verantworten.

Lemken-Geschäftsführer Anthony van der Ley zur Übernahme von Steketee: „Die Akzeptanz für den Einsatz von chemischen Wirkstoffen sinkt, sowohl in der Gesellschaft als auch bei den Landwirten. Resistenzen gegen die aktuellen Mittel nehmen kontinuierlich zu und neue Wirkstoffe sind kaum verfügbar. Die gesetzlichen Anforderungen steigen stetig, daher brauchen wir wirkungsvolle Alternativen. Aufgrund der weit verbreiteten Nutzung bieten Herbizide das größte Potenzial, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln zu senken. Wir bei Lemken sind uns dieser Verantwortung bewusst und möchten mit der Erweiterung unseres Produktprogramms um Hacktechnik zur mechanischen Unkrautbekämpfung dazu beitragen.“

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